Lebensraum

Wohnen, Bauen & Sanieren

Eine Altbausanierung ist nicht unbedingt kostengünstiger als die Errichtung eines Neubaus, es ist jedoch die nachhaltigere Alternative: Es muß kein zusätzlicher Boden versiegelt werden, meist fruchtbares Ackerland, und es kann sich an eine schon vorhandene Infrastruktur angeschlossen werden. Auch die persönliche Freiheit und Flexibilität kann eher gewahrt bleiben, wenn nicht gleich das ganze Geld z. B. durch Kredite, auf den Tisch gelegt werden muss.
Der Charme eines sanierten Altbaus in gewachsener Struktur bedeutet vielleicht auch ein Stück mehr an Lebensqualität.
Bevölkerungsrückgang auf dem Lande und Rohstoffknappheit sind weitere Gründe, sich für die Wiederbelebung älterer Bausubstanz zu interessieren.
Wer sich trotzdem für einen Neubau entscheidet hat inzwischen viele Möglichkeiten ökologische Baustoffe zu verwenden und gleich auf einen niedrigen Energieverbrauch zu achten.

Energie & Wasser

Fossile Energieträger decken den Hauptteil unseres Energiebedarfs, als Treibstoff für Fahrzeuge,
als Heizmaterial und als Rohstoff für die Industrie.
Dieser Ressource ist endlich und die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas ist der Hauptverursacher des Treibhauseffekts. Wir können uns das nicht mehr leisten!
Deshalb hilft Energiesparen unter Umständen nicht nur der Umwelt sondern auch dem Geldbeutel.
Sauberes Wasser ist schon jetzt in vielen Ländern ein knappes, kostbares Gut.
Nur 1% des weltweiten Wasservorkommens ist überhaupt trinkbar!
Der Aufwand für Förderung und Reinigung von Wasser ist auch hier sehr groß und kostspielig.
Wer weniger Wasser verbraucht spart Trinkwasser- und Abwasserentsorgungskosten und
geht verantwortungsvoller mit dieser lebenswichtigen Ressource um.

Garten

Es muss nicht gleich ein Feuchtbiotop sein, um aus einem Garten ein Paradies zu machen.  Schön ist es, wenn der Garten ein Lebens- und Rückzugsraum für Mensch und Natur sein kann. Dabei sollten vorwiegend Pflanzen verwendet werden, die auch einen Nutzen für die heimische Tierwelt haben, auf chemische Bekämpfungsmaßnahmen verzichtet und Unterschlupfmöglichkeiten für die Tierwelt geschaffen werden. Schon mit wenig Arbeit lassen im Garten  Kräuter ziehen, die dann frisch auf den Tisch kommen.