Hintergrund: global denken lokal handeln

Beginnende Klimaveränderungen, Lebensmittelskandale und der Verlußt an fruchtbaren Böden sind Zeichen für eine Sackgasse menschlichen Handelns. Das Konsummodell der Industriestaaten ist nicht nachhaltig und nicht gerecht.  Rund 20% der Weltbevölkerung verbrauchen fast 80% der weltweiten Ressourcen an Energie und Rohstoffen. Zur Zeit beträgt der ökologische Fußabdruck eines Mitteleuropäers (Modell bei dem der Resoucenverbrauch auf die Fläche umgerechnet wird die  erforderlich ist um die konsumierten Produkte herzustellen und zu entsorgen) das 2,5 fache, was jedem Menschen an Fläche gerechter Weise zustehen würde. Das heißt wir bräuchten bald 3 Planeten um unseren Lebensstil weiterhin so aufrecht erhalten zu können...
Unser Konsumverhalten wird sich ändern.
Nicht einzelne politische und wirtschaftliche Maßnahmen können diese Entwicklung umkehren, sondern nur ein umdenken jedes Einzelnen.

Wegweiser aus der Sackgasse
1. Gezielt einkaufen:
Der informierte Verbraucher hat die Möglichkeit sich bewußt für, oder gegen bestimmte Produkte und Angebote zu entscheiden und damit Einfluss zu nehmen was, wie produziert wird und welche Folgen dies hat. Bewußt zu konsumieren,  erfordert sich zu informieren und sich gezieltfür nachhaltigere Produkte zu entscheiden. Dies ist eine guteMöglichkeit direkt Einfluss auf die weitere wirtschaftliche Entwicklungzu nehmen- vor Ort wie in der Welt. Im eigenen Lebensumfeld können dieAnbieter gefördert werden, deren Produktionsweise überschaubar undmöglichst umweltfreudlich sind.
2. Effizient nutzen: Der Konsument trägt mit seinem Lebensstil maßgeblich zum Ressoucenverbrauch bei. Die überwiegende Umweltbelastung bei vielen Produkten entsteht nicht bei deren Herstellung und auch nicht beim Transport, sondern bei der Nutzung. Alle Fortschritte, die bislang bei der Erhöhung der Umweltfreundlichkeit der Produkte erzielt wuden, sind im Laufe der Zeit durch entsprechend höheren Konsum wieder ausgeglichen bzw. sogar überkompensiert worden.
3. Aktiv gestalten: Was kann der von Nachhaligkeit überzeugte Bürger in seinem eigenen Lebensumfeld tun, um eine umweltgerechte und sozialgerechte Lebensweisezu fördern?
An jedem Ort gibt es Möglichkeiten sich politisch oder sozial zu engagieren und damit aktiv an der Gestaltung und der weiteren Entwicklung der Region teil zu nehmen. Damit kann er nicht nur seine eigene Lebensqualtiät verbessern, sondern auch die der nächsten Generationen.